Im Kunstmeile Interview: Hans Blankenburg - Maler

Bitte stellen Sie sich kurz vor. Wer sind Sie, woher kommen Sie, was ist Ihr Beruf?

Mein Name ist Hans Blankenburg, ich bin 1951 in der Nähe von Rathenow geboren und bin gelernter Werkzeugmacher. In Stahnsdorf lebe ich seit 1980.

 

Wie sind Sie zur Kunst gekommen, was inspiriert Sie?

Für Kunst, insbesondere Malerei, habe ich mich schon immer interessiert. Bereits als kleiner Junge war ich von den Werken der großen Alten Meister fasziniert, ihre kaum in Worte zu fassende Realitätsnähe und Akkuratesse ziehen mich nach wie vor in ihren Bann.

 

Wie lange machen Sie das schon?

Aufgewachsen in einer von Landwirtschaft geprägten Region und einem traditionellen Haushalt, stand eine künstlerische Ausbildung leider nie zur Debatte. Das Interesse an Kunst und Malerei blieb für einige Jahre eine Leidenschaft im Verborgenen, der ich mich erst ab den 1980er Jahren offen zu wandte. Seit ca. 1988 ist die Ölmalerei wichtiger Bestandteil meines Lebens. War es anfangs noch als Ausgleich zum hauptberuflichen Alltag gedacht, rückte nach und nach der Wunsch, die eigenen künstlerischen Fähigkeiten zu perfektionieren, immer mehr in den Vordergrund. Noch immer von den Leistungen der Alten Meister beeindruckt, versuche ich, in meinen Arbeiten ihrer Realitätstreue nahe zu kommen. Meine Art der Darstellung mag sicherlich nicht den aktuellen Kunstströmungen entsprechen. Glücklicherweise gibt es dennoch Menschen, denen meine Bilder gefallen bzw. die sich mit einem konkreten Motivwunsch an mich wenden.

 

Kann man ihre Kunst käuflich erwerben, wenn ja wo?

Selbstverständlich. Ich habe einige Bilder "auf Lager" wie es so schön heißt, aber ich freue mich über jede individuelle Kundenanfrage. Letzteres hat in den vergangenen Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen, ich erinnere mich an Kunden, die sich beispielsweise Portraits geliebter Menschen, treuer tierischer Begleiter oder Darstellungen ihrer Geburtshäuser, welche durch Krieg oder Umbau nicht mehr existent sind, wünschten. Darüber hinaus habe ich stets ein offenes Ohr für Mitglieder der Jagdszene die sich in der Regel mit sehr konkreten Vorstellungen von Jagdmotiven, welche entweder in einem Ölbild oder als Gravur auf einem Gewehrschaft festgehalten werden sollen, an mich wenden.

 

Ein Atelier, welches regelmässig für Besichtigungen offen ist, habe ich leider nicht. Wer sich aber für meine Arbeiten interessiert, kann sich gerne unter 03329 617677 mit mir in Verbindung setzen.

 

Was würden Sie sich zur Förderung der Kunst in Stahnsdorf wünschen?

Generell wünsche ich mir, dass der Kunst wieder mehr Beachtung geschenkt wird. Leider ist es doch heute so, dass das Künstlerische gerne "vergessen" oder "belächelt" wird... Ich hoffe, dass sowohl die Gemeindeverwaltung als auch die Einwohner erkennen, wie viel einem die Kunst geben kann, wie sehr sie das Leben bereichert.

 

Dass sich Stahnsdorfer Künstler über die verschiedenen Kunstgebiete hinweg in einem Netzwerk zusammenschliessen, finde ich wunderbar und hoffe, dass das Vorhaben, etwas Dauerhaftes aufzubauen, gelingt.

Hans Blankenburg - Maler
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